Jeanne Binet comes from France and is studying contemporary dance in Berlin. She attended the 2016-17 Seneca Intensiv Program Bildungsjahr Tanz and joined the 3-year professional dance program at Die Etage in 2017, which she will complete by the end of 2020. Besides her contemporary dance education she practices and takes inspiration from various other dance styles such as Hip Hop, Butoh and Krump. Her background in the study of fine arts initially led her to explore creation by and with the body. Now, she is focusing her interest on movement research, improvisation, composition and choreography.

 

Jeanne Binet kommt aus Frankreich und studiert zeitgenössischen Tanz in Berlin. Sie besuchte das Seneca-Intensivprogramm Bildungsjahr Tanz 2016-17 und begann dann eine dreijährige Tanzausbildung an der Etage, die sie bis zum Ende dieses Jahres abschließen wird. Neben ihrer zeitgenössischen Tanzausbildung lässt sie sich von verschiedenen anderen Tanzstilen wie Hip Hop, Butoh und Krump inspirieren.
Ihr Hintergrund im Studium der Bildenden Künste führte sie zunächst zur Auseinandersetzung mit dem Körper. Jetzt konzentriert sie ihr Interesse auf Bewegungsforschung, Improvisation, Komposition und Choreografie.

 



 

About the piece "HomeResidency" she presents at A.PART Jeanne says:

 


The current circumstances are making us rethink completely how we can work as dancers and creators and how we can share dance with an audience. As we are restricted in our movements and social contacts, I decided to take this situation as an opportunity to start something new, and imagine that I am having a residency, but at home. Whereas my research until now was focusing mostly on body practice (mostly in the frame of improvisation or composition), for this project, I want to get busy with how to merge this research into a wider range of mediums. My idea is to create visuals and short videos, exploring and finding a personal and poetic aesthetic where dance, video, photography, composition, drawing, sound, and maybe text, would meet.

Die aktuellen Umstände zwingen uns, völlig neu darüber nachzudenken, wie wir als Tänzer*innen und Choreograf*innen arbeiten und wie wir den Tanz mit einem Publikum teilen können. Da wir in unseren Bewegungen und sozialen Kontakten eingeschränkt sind, beschloss ich, diese Situation zum Anlass zu nehmen, um etwas Neues zu beginnen und mir vorzustellen, dass ich eine Residenz habe, aber zu Hause bin. Während sich meine Forschung bisher vor allem auf die Körperpraxis konzentrierte (meist im Rahmen von Improvisation oder Komposition), möchte ich mich für dieses Projekt damit beschäftigen, wie ich diese Forschung in einem breiteren Spektrum von Medien zusammenführen kann. Meine Idee ist es, visuelle Darstellungen und kurze Videos zu schaffen und dabei eine persönliche und poetische Ästhetik zu erforschen und heraus zu finden, wie sich Tanz, Video, Fotografie, Komposition, Zeichnung, Ton und vielleicht auch Text begegnen.