Milla Toppi is a dance student at Die Etage in Berlin. Originally from the north of Finland, she moved to Berlin in 2015 to join Tanzfabrik's Dance Intensive Program, from where she continued her dance training. In 2018, she took part in the Oulu Dance Hack workshop focused on augmenting dance performance with modern technology. In her work, she's drawing from her passion for visual arts, her love for movement and her previous medium - photography. Currently, she's concentrated on developing a style and expression matching her sensitivity and sense of aesthetics.

 

Milla Toppi studiert Tanz an der Etage in Berlin. Ursprünglich aus dem Norden Finnlands stammend, zog sie 2015 nach Berlin, um am Dance Intensive Programm der Tanzfabrik Berlin teilzunehmen, von wo aus sie später ihre Tanzausbildung fortsetzte. Im Jahr 2018 nahm sie am Oulu Dance Hack Workshop teil, der sich darauf konzentrierte, die Tanzperformance mit moderner Technologie zu ergänzen. In ihrer Arbeit schöpft sie aus ihrer Leidenschaft für die bildende Kunst, ihrer Liebe zur Bewegung und ihrem bisherigen Medium - der Fotografie. Derzeit konzentriert sie sich darauf, einen Stil und Ausdruck zu entwickeln, der ihrer Sensibilität und ihrem Sinn für Ästhetik entspricht.

About the piece "Pottuja" that she is creating for A.PART Milla says:


"Pottuja" (Finnish for "potatoes") is a minimal and surrealist self-portrait based on two biographically relevant objects. It's an outcome of research done on tensions between my roots, my willingness to adapt and social anxiety. It attempts to describe the bodily manifestations of awkwardness, embarrassment and avoidance followed by the sense of alienation and isolation from others. It questions audiences empathy and ability to read body language. How important is the face or any particular part of our body in describing our inner state and how distorted is this description when not all the parts are visible?
 

"Pottuja" (finnisch für "Kartoffeln") ist ein minimalistisches und surreales Selbstporträt, das auf zwei biografisch relevanten Objekten basiert. Es ist das Ergebnis einer Recherche über die Spannungen zwischen meinen Wurzeln, meiner Anpassungsbereitschaft und meiner sozialen Angst. Es versucht, die körperlichen Manifestationen von Unbeholfenheit, Verlegenheit und Vermeidung zu beschreiben, gefolgt von dem Gefühl der Entfremdung und Isolation von anderen. Es stellt das Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit des Publikums, Körpersprache zu lesen, in Frage. Wie wichtig ist das Gesicht oder ein bestimmter Teil unseres Körpers für die Beschreibung unseres inneren Zustands und wie verzerrt ist diese Beschreibung, wenn nicht alle Teile sichtbar sind?