Programm 1  

Do, 23.Mai '19 // 20.30                

Fr, 24.Mai '19 // 20.30

Yaron Maïm: SISSY SYMMETRY

 


„SISSY SYMMETRY“ ist eine Live-Zeichnung und Looping-Solo-Performance von Yaron Maïm. Die ortspezifische, 2-stündige Performance findet in der Abenddämmerung im Freien statt, während das natürliche Licht die Realität der vorübergehenden Zeit betont. Maïm verwendet Loops, um endlose, verstärkte Zeichnungstöne und Geometrie für repetitive Muster auf verschiedenen Skalen zu erzeugen. Maïm benutzt den eigenen Körper als Messinstrument, um sich auf der Zeichnungsoberfläche zu orientieren, und führt kontinuierliche Aktionen aus, die die körperliche und geistige Ausdauer herausfordern.
Yaron Maïms Praxis stellt spielerisch Spannungen zwischen Sprache (Französisch/Englisch), Zeichentechniken und alternativen Systemen der Kunstproduktion und -verteilung her. Maïm lebt in Berlin, malt, performt und schreibt Geschichten, die über die Binarität der Dinge hinausgehen (cyber/real, männlich/weiblich, arm/reich). Maïm arbeitete mit Okwui Okpokwasili (Berlin Biennale, 2018) und mit Angélica Liddell (Odéon Paris, 2015) zusammen. Maïm hat einen MA in Solo/Dance/Authorship (HZT Berlin, 2018) und einen MA in Bildender Kunst (Universität für Kunst und Design, Genf, 2012). www.yayamaim.com

Nina Burkhardt & Johanna Ryynänen: HABIT ANIMALS


Ein sicherer Ort, die Flucht vor der Realität.
In einer Gesellschaft, in der alles härter, besser, schneller und stärker sein muss, die Innovation und Originalität verlangt, laden wir in unsere Höhle der Gewohnheiten und Routinen ein – dort, wo keine Überraschungen zu finden sind. Dies ist ein abgeschlossener Raum – Komfortzone der Vorhersehbarkeit. Wir richten uns in der Zufriedenheit ein, immer zu wissen, was als nächstes kommt. Wir kreieren einen dieser Filme, die du schon eine Million Mal gesehen haben wirst. Du weißt, wie die Geschichte beginnt, weitergeht und enden wird. Was du erwartest, wird geschehen.
Direkt nach ihrer zeitgenössischen Tanzausbildung an der Tanzakademie balance1 in Berlin eröffnete Nina Burkhardt im Januar 2019 das Festival TANZTAGE BERLIN mit der Premiere ihres Stückes „The Idea of Satisfaction“. Darüber hinaus interessiert sie sich für Weiterbildung, arbeitet an eigenen Projekten und kollaboriert regelmäßig mit anderen Künstler*innen und Tänzer*innen für verschiedene Projekte. Sie arbeitet an dem Fotoprojekt naked_pink_, welches Frauen* ein positives Körperbild vermitteln soll. 2017 gründete sie das Kollektiv UGG, das stets an ihren Kunstprojekten beteiligt ist.
Johanna Ryynänen wurde in Lieksa, Finnland, geboren. Sie absolvierte 2018 die Tanzakademie balance1, Berlin. 
Im Jahr 2018 spielte sie als Schauspielerin/Tänzerin im Musikvideo „Used to be in love“ von Jungle Giants unter der Regie von Schall und Schnabel. Als Tänzerin war sie mit der Berliner Tanz- und Performancekompanie INNER mit der Produktion „Erdbeertage“ zuletzt in Berlin auf der Bühne. Sie ist daran interessiert, verschiedene Formen von Kunst und Performance miteinander zu verbinden und interdisziplinäre Werke im Bereich der zeitgenössischen Kunst zu schaffen.

Björn Ivan Ekemark: Low Maintenance

 


Konzept, Choreografie & Performance: Björn Ivan Ekemark in Zusammenarbeit mit Caroline Alexander und Layton Lachmann
Kostüm & Bühnenbild: Björn Ivan Ekemark
Sound Design: Fjóla Gautadóttir
Konzept Lichtdesign: Imogen Heath

Stell Dir vor...Eine viszerale Szene aus einem Psychothriller: Das Licht wird stärker und glitzert auf den Tränen zerrütteter Individuen. Subwoofer dröhnen, während die Individuen einander auffordern zu sprechen, zu tanzen, zuzuhören, zu berühren, weiter zu machen, nicht aufzuhören, während sie die Sätze der anderen mit einem Kuss – aber nur mit einem – beenden. Stell dir vor...ein Kippen des Bildes, ein Umstülpen von innen nach außen, ein Einfangen all dessen, was hässlich oder unheimlich ist, weil es nicht anders ist als alles Schöne und Sanfte.
„Low Maintenance“ taucht ein in die psychologischen Tiefen der Polaritäten von emotionaler Unerreichbarkeit und extremer Ko-Abhängigkeit.
Björn Ivan Ekemark schloss kürzlich sein BA-Studium am HZT ab. In den letzten Jahren entwickelte er „Salon“ mit Ewa Dziarnowska, „NFAT“ (Neurotic Faggots Arranging Things) mit Alistair Watts und performte mit Peter Pleyer, Dewey Dell und Hodworks.
Layton Lachman macht Kunst in Berlin, forscht im Bereich der Somatik und entwickelt Methoden, diese erfahrbaren Praktiken in der Kreation von immersiven Welten aus sensorischer Komplexität und Wahrnehmungs-Desorientierung anzuwenden.
Caroline Alexander erhielt ihren BA in Performance Studies an der UCB California. Sie performte mit Fogs Beast Dance, Kathleen Hermesdorf, Peter Pleyer, Alexandra Pirici und Joe Goode. Seit drei Jahren lebt sie in Berlin und entwickelt hier ihre eigenen Arbeiten.

Maque Pereyra: Solar Threshold

 

Konzept, Choreografie & Performance: Maque Pereyra
Sound Design: Mars Dietz
Konzept Lichtdesign: Hanna Kritten Tangsoo
Dramaturgische Beratung: Verena Melgarejo Weinandt
Kostüm: Paola Bascón & Maque Pereyra
PR Image-Produktion: Lucia Ramirez (Illustration), Gisela Zarate (Fotografie)
Fotodokumentation: Yamila Macías
Videodokumentation: Froilán Urzagasti

„Solar Threshold“ nährt die Idee von Genuss, Sinnlichkeit und Spiritualität als Werkzeuge zur Dekolonisierung von Körpern. Die Schwingungen der Stimme bilden einen Tempel der Klänge und Bewegungen, der eine Gemeinschaft zwischen dem physischen und dem energetischen Körper auslösen soll. Das Stück verwebt rituellen Gesang mit Reggaeton, um liminale Räume zu erzeugen, in denen neue Körper/Einheiten/Identitäten entstehen.
Maque Pereyra ist eine in Berlin lebende Künstlerin, Performerin, DJane, Tänzerin und spirituelle Aktivistin. Im Jahr 2018 beendete sie das MA SoDA Programm am HZT. Von 2016 bis 2018 wurde ihr ein DAAD-Stipendium im Bereich der darstellenden Kunst gewährt. In ihrer Heimat Bolivien erwarb sie 2014 einen BA-Abschluss in Psychologie. Ihre Arbeiten wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet und bei diversen Festivals international gezeigt. Sie investiert derzeit in die Verbreitung der Praxis des Yoggaton, einer von ihr entwickelten Bewegungspraxis.
Mars Dietz ist Brooklynite der vierten Generation. Dietz schreibt, unterrichtet, spielt und schafft Klangwerke und hat unter anderem am Portland Institute of Contemporary Art in Portland, Oregon, am ABC No Rio in New York und beim Performing Arts Festival in Berlin gearbeitet und ausgestellt. Dietz tritt als DJ unter dem Namen Sapphic Faggot auf und arbeitet als Künstlerassistent*in und Dramaturg*in in Berlin und New York. Dietz hat einen Associate's Degree in Geisteswissenschaften vom Bard College und einen Bachelor of Fine Arts vom Pacific Northwest College of Art.
Hanna Kritten Tangsoo ist eine in Berlin lebende Tänzerin, Choreografin und Lichtdesignerin aus Estland. Sie spielt mit der Kombination von Körpern, Licht und Raum, gibt ihnen allen die Möglichkeit zu tanzen und beschäftigt sich mit der Frage, welche Räume möglich und notwendig sind, um Tanz willkommen zu heißen. Sie hat den Drang, sich zu bewegen. 2011-2014 studierte sie Tanz an der Universität Tartu Viljandi Kulturakademie und 2014-2017 Tanz, Kontext, Choreografie am HZT Berlin.
Verena Melgarejo Weinandt ist eine deutsch-bolivianische Künstlerin, Kuratorin, Aktivistin und Forscherin. In ihren kuratorischen Projekten hat sie sich unter anderem mit der Kritik an kolonialen Sammel- und Ausstellungspraktiken, u.a im Weltmuseum Wien, sowie mit der Arbeit der Chicana-Autorin, Theoretikerin und Künstlerin Gloria Anzaldúa beschäftigt. Seit Dezember 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Graduiertenkolleg „Das Wissen der Künste“ an der UdK Berlin. Sie ist Mitglied in verschiedenen politischen Netzwerken wie dem Verein Großes Schiff. Im Jahr 2014 gründete sie das Kollektiv TRENZA.
Yamila Macías ist eine in Berlin lebende Fotografin, die in Buenos Aires, Argentinien, geboren wurde und deren Arbeit ein breites Spektrum von Interessen wie Migration, Arbeit und Mode abdeckt. Sie betrachtet den Affekt und seine Auswirkungen auf den Menschen aus einer soziologischen Perspektive und versucht, die darin liegende Schönheit in ihren Fotografien festzuhalten.
Lucia Ramirez: Violenciaga ist mein Benutzername. Ich habe die Kunstschule ein-, zweimal abgebrochen. Ich verstehe Kunst nicht wirklich, aber irgendwie bin ich die ganze Zeit von ihr umgeben, sei es als Schöpferin oder als Beobachterin.
Gisela Zarate ist eine kolumbianische Filmemacherin und bildende Künstlerin, die in Berlin lebt und arbeitet, wo sie derzeit den MA Visuelle Anthropologie an der Freien Universität studiert. Seit fast einem Jahrzehnt arbeitet sie als Fotografin, Filmregisseurin und Animateurin. In ihrer Arbeit wird ihr Interesse an sozialen Rechten und Strategien gegen Diskriminierung sichtbar. Derzeit betreibt sie ihre eigene Film- und Fotoproduktionsfirma '103 Acres Media Lab' in Deutschland und Kolumbien.
Paola Bascón ist eine in Berlin lebende Künstlerin. Sie hat einen MA in Design, Medienkunst und Medienphilosophie von der Universität für Kunst und Design, Karlsruhe. Ihre Arbeit kann als eine künstlerische und wissenschaftliche Praxis über rituelle Objekte definiert werden. Sie interessiert sich dafür, wie ein zeitgenössischer Künstler zur Verbindung von Hand und Kopf als vereinigender Zustand des Seins und Denkens zurückkehren kann. Paola hat ihre Arbeiten in Deutschland, Bolivien, Brasilien und Großbritannien gezeigt. Parallel zu ihrer künstlerischen Arbeit arbeitete sie für bildende und Performance-Künstler wie Thomas George, Olaf Holzapfel, Santiago Blaum und Sasha Waltz.
Froilán Urzagasti ist ein bolivianischer, unabhängiger Filmemacher, der in Berlin lebt und arbeitet. Derzeit studiert er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Er inszenierte den Kurzfilm „Collita“ (Bolivien 2017) und arbeitete als zweiter Assistent Director in der Fernsehserie „Sigo siendo el Rey“ (Bolivien 2016).

 

Yaron Maïm: SISSY SYMMETRY

“SISSY SYMMETRY” is a live-drawing and -looping solo performance by Yaron Maïm. The site-specific durational 2-hour piece happens at dusk outside, as the natural light emphasizes the reality of the passing time. Maïm uses loops to create never-ending amplified drawing sounds and geometry for repetitive patterns on different scales. While they uses their body as a tool of measurement to orientate themself on the drawing surface, they produces continuous actions that lead to exhaustion, and challenge physical and mental endurance.
Yaron Maïm’s practice spans playful language (French/English), drawing techniques, and alternative systems of art production and distribution. As a Berlin-based visual artist and performer, they writes stories that go beyond the binary of things (cyber/real, male/female, poor/rich). They worked with Okwui Okpokwasili (Berlin Biennale, 2018) and with Angélica Liddell (Odéon Paris, 2015). With a background in education, they has an MA in Solo/Dance/Authorship (Inter-University Centre for Dance, Berlin, 2018) and an MA in Visual Arts (University of Art & Design, Geneva, 2012). www.yayamaim.com

Nina Burkhardt & Johanna Ryynänen: HABIT ANIMALS

This is the safe place, the escape from the reality.
In a society where everything has to be harder, better, faster and stronger – full of innovation and surprise– we are inviting you into our cave of habits and routines, where you will not find any unexpected actions. What exists inside is the comfort of predictability and the satisfaction of always knowing what comes next. We are creating one of these movies, that you have seen a million times. The typical plot, nothing new or original. You know how the story starts, continues and ends. What you expect to happen, will happen.
Right after graduating from her contemporary dance education at Tanzakademie balance1 in Berlin, Nina Burkhardt was part of the TANZTAGE BERLIN. She opened the festival in January 2019 with the premiere of her piece “The Idea of Satisfaction”. In addition to that, she is interested in further education, works on her own projects and collaborates regularly with other artists and dancers for various projects. She works on the photo project naked_pink_, which aims to give women* a more positive body image. In 2017 she founded the collective UGG which is always involved in her art projects.
Johanna Ryynänen was born in Lieksa, Finland. She graduated in 2018 from Tanzakademie balance1, Berlin. In 2018 she featured as an actor/dancer in the music video ”Used to be in love” by Jungle Giants, directed by Schall und Schnabel. Later in the year she worked as a dancer with the Berlin-based dance and performance company INNER for the production ”Erdbeertage” choreographed by Marlene Naumann, performed at Frieda-Frauenzentrum e.V., Berlin. She is interested in crossing multiple forms of art and performance together, creating interdisciplinary works within the contemporary art field.

Björn Ivan Ekemark: Low Maintenance

 

Picture this...A visceral scene from a psychological thriller: the light intensifies and glistens on the tears of unhinged individuals. Subwoofers boom as they encourage each other to speak, to dance, to listen, to fake it, to keep going, not to stop, to finish each other’s sentences with a kiss – but just one. Picture this…A flipping of the image, a turning inside-out, a capturing of all that is ugly or scary because it is no different than all that is beautiful and tender. “Low Maintenance” takes a psychological deep dive into the polarities of emotional unavailability and extreme co-dependence.
Björn Ivan Ekemark recently graduated with a BA at HZT Berlin. In the last years he has created “Salon” with Ewa Dzianowska, “NFAT” (Neurotic Faggots Arranging Things) with Alistair Watts, as well as performing with Peter Pleyer, Dewey Dell, Hodworks.
Layton Lachman is a Berlin-based artist, researching in the realm of somatics. They is often working with methods of utilizing these experiential practices in the creation of immersive worlds of sensorial complexity and perceptual disorientation.
Caroline Alexander received her BA degree in Performance Studies from the UCB California. She has performed with Fogs Beast Dance, Kathleen Hermesdorf, Peter Pleyer, Alexandra Pirici and Joe Goode. For the past three years she has been living, working developing her own work in Berlin.

Maque Pereyra: Solar Threshold

“Solar Threshold” fosters the idea of pleasure, sensuality and spirituality as tools for decolonizing bodies. The vibrations of the voice create a temple of sounds and movement intending to trigger a communion between the physical and the energetic bodies.
The piece interweaves Ritual chanting with reggaeton to generate liminal spaces where new bodies/entities/identities appear.
Maque Pereyra is a Berlin-based artist, performer, DJ, dancer and spiritual activist. In 2018 she finished the MA SoDA program at HZT. A DAAD scholarship in the field of performing arts was granted to her from 2016 until 2018. In her home country, Bolivia, she obtained a BA degree in Psychology in 2014. Her work held various prizes and was shown in different festivals and venues internationally. She is currently invested in spreading the practice of Yoggaton which is a movement practice she developed, that aims to work at a physical, spiritual, mental and emotional level.
Mars Dietz is a fourth generation Brooklynite who writes, lectures, performs, and creates sound works. Mars has created and shown work at the Portland Institute of Contemporary Art in Portland, Oregon, ABC No Rio in New York, and the Performing Arts Festival in Berlin, Germany among other places. Mars also performs as a DJ under the name Sapphic Faggot, and works as an artist assistant and dramaturg in Berlin and New York. They have an Associate’s degree in Humanities from Bard College and a Bachelor of Fine Arts from the Pacific Northwest College of Art.
Hanna Kritten Tangsoo is a Berlin-based dancer, choreographer and light designer from Estonia. She plays with the combination of bodies, light and space, giving them all a chance to dance while being busy with questions around what is possible and needed in a space where dance is welcomed. Her desire is to move. She studied dance at University of Tartu Viljandi Culture Academy 2011-2014 and Dance, Context, Choreography at HZT Berlin (2014-2017).
Verena Melgarejo is a German Bolivian artist, curator, activist and researcher. In her curatorial projects, she has dealt, among other things, with criticism of colonial collection and exhibition practices, including at the World Museum Vienna, and with the work of the Chicana Author, theorist and artist Gloria Anzaldúa. Since December 2018 she has been a Research assistant at the Graduiertenkolleg “Das Wissen der Künste” (“The Knowledge of the Arts”) at the UdK Berlin. She is a member of various political networks such as the Großes Schiff association. In 2014 she founded the collective TRENZA.

Yamila Macías is a Berlin-based photographer born in Buenos Aires, Argentina, whose work covers a different range of interests such as migration, labor and fashion. She considers the affect and effects of them in people from a sociological perspective, aiming to capture the underlying beauty in her photographs.
Lucia Ramirez: Violenciaga is my username. I dropped out of art school once, twice, four times to be specific. Don't really understand art but somehow I ended up surrounded by it all the time whether as a creator or an observer.
Gisela Zarate is a Colombian Filmmaker and visual artist based in Berlin where she currently studies the MA Visual Anthropology at the Freie Universität. For almost a decade, she has worked as a photographer, film director and animation creative. In her work, she focuses her interest in social rights and strategies against discrimination. She currently runs her own film and photography Production Company ‘103 Acres Media Lab’ between Germany and Colombia.
Paola Bascón is an artist based in Berlin. She holds an MA in design, media art and media philosophy from the University of Art and Design, Karlsruhe. Her work can be defined as an artistic and research practice about ritual objects. She is interested in how a contemporary artist can return to the relationship of hand and head, as a unifying state of being and thinking. Paola has shown her work in Germany, Bolivia, Brazil, and the UK. Parallel to her artistic work, Paola has worked for visual and performance artists like Thomas George, Olaf Holzapfel, Santiago Blaum and Sasha Waltz.
Froilán Urzagasti is a Bolivian independent filmmaker based in Berlin, currently studying at the Deutsche Film-und Fernsehakademie Berlin. He directed the short film ‘Collita’ (Bolivia 2017) and worked as second Assistent Director in the TV series ‘Sigo siendo el Rey’ (Bolivia, 2016).

A.PART Festival 

Berlin MAY 18-26