S.o.S. - Students on Stage

Sa, 18. Mai '19 // 17.00 + 20.30  

So, 19. Mai '19 // 17.00

 

Denis Thuillé: WŒPÜTEN

Der Zweck der Stücks „WŒPÜTEN“ besteht darin, die Monotonie der Stühle auf der Bühne zu zeigen. Indem der Raum mit nur einem Körper und einer Atmosphäre neu definiert wird, um nicht mit Elementen konfrontiert zu werden, die das Stück un- terbrechen.

The purpose of the piece “WŒPÜTEN” is to address the monotony of chairs on stage, by redefining space with only one body and one atmosphere, as to not be confronted with elements interrupting the piece.

Denis Thuillé wurde in Frankreich als Kind einer deutschen Mutter geboren. Er hat seine Tanzausbildung an der Hallet Eghayan dance school in Lyon/Frankreich begonnen und setzt diese aktuell an der Tanzakademie balance1 in Berlin fort.

 

Ida Maria Cedercreutz: MASKED MADNESS

Die Arbeit beginnt mit unserem gemeinsamen Interesse in Stimme und Blasmusik. Wir haben viele Stunden damit verbracht, zusammen zu improvisieren - nachts im Studio, im Geheimen und in der freien Natur. Mit der Form des Konzerts und der Aufführung experimentierend suchen wir nach den Möglichkeiten, eine Situation choreografisch zu gestalten, auf audiovisuelle und auf haptische Weise, jedoch stets Raum für das Fabulieren lassend.

A piece shows the dark side of pretending you're someone you're not. Wearing a mask that isn't truly yours, failing to find a face that fits.

Ida Cedercreutz ist eine angehende Choreografin und Tänzerin an der Tanzakademie ba- lance1. Sie hat bereits für Kunstausstellungen und Tanzfestivals (z.B. Amos Anderson Mu- seum „Generation 2017“) choreografiert und beherrscht sowohl kommerzielle als auch klassische Tanzstile. Diese verwendet sie zur Kreation vielfältiger Bewegungen, mit denen sie Geschichten ihres Lebens und der Welt um sie herum erzählt.

 

Roxane Monfort: Je condamne les violences

Inspiriert von dem Artikel „Je condamne les violences“ („Ich verurteile die Ge- walt“), geschrieben von Norbert Merjagnan, setzt das Stück auf die Konfrontation durch den Blick auf Gefühle, die in Verbindung stehen mit Geschehnissen unserer Zeit.

Inspired by an article “Je condamne les violences” written by Norbert Merjagnan, the piece explores the confrontation by looking at feelings in relation to events happening around us in our days.

Nachdem Roxane Monfort in ihrer Kindheit und Jugend bei einigen Tanzlehr*innen und Choreograf*innen verschiedene Tanztechniken kennen gelernt und Tanzunterricht genom- men hatte, besuchte sie das Institut Supérieur des Arts de Toulouse/Frankreich, wo sie im Juni 2018 ihr Diplom zur Tanzlehrerin absolvierte. Anschließend nahm sie am Dance Inten-

sive Programm der Tanzfabrik in Berlin teil, um sich wieder mehr auf ihre Karriere als performende Tänzerin zu fokussieren.

 

Tim Vandenbroeck: The Urgence of Slowing Down

Mögliche Stückspannsysteme sind Nullpunktspannsysteme, Spannplatten oder „das Spannen zwischen den Spitzen“. Um Form- und Lagefehler zwischen den Zentren und den zu schleifenden Absätzen zu minimieren, sind geschliffene Zentren erfor- derlich.

Possible piece clamping systems are zero point clamping systems, clamping plates or “the tension between the tips”. To minimize form and positional errors between the centers and the heels to be ground, ground centers are required.

 

Tim Vandenbroeck, Belgier, hat den Master in Germanistik in Brüssel absolviert. Er unter- richtet Deutsch für Geflüchtete und studiert zeitgenössischen Tanz an der ETAGE. Er tanzt in Stücken von Christian Schwaan und Saskia Assohoto, und 2017 war er in Constanza Macras' „The Pose“ als Tänzer engagiert. 2019 tanzt er in der Volksbühne in „Ein retten- des Requiem“ von Frank Willens und Schorsch Kamerun.
 

Jeanne Binet: Hello, Elly Téa

Und wenn ich der Katze meine Zunge gebe, sehe ich die anderen, wie sie bereit sind, sich auf mich zu stürzen
Es ist nicht meine Schuld
Wenn ich um mich herum „Hello, Elly Téa“ höre

And when I give my tongue to the cat I see the others all ready to throw themselves on me
It's not my fault
if all around me I hear “Hello, Elly Téa”.

Jeanne Binet wurde 1992 in Frankreich geboren. Dem künstlerischen Bereich widmete sie sich bereits mit einem Bachelor in Bildender Kunst, nach dessen Abschluss sie nach Berlin zog. In Berlin nahm sie erst am Programm Bildungsjahr Tanz von Seneca Intensiv teil und studiert jetzt an der ETAGE im zweiten Jahr.

 
 

Dorota Michalak + Maud Buckenmeyer: Tree Trunks

Die Arbeit beginnt mit unserem gemeinsamen Interesse in Stimme und Blasmusik. Wir haben viele Stunden damit verbracht, zusammen zu improvisieren - nachts im Studio, im Geheimen und in der freien Natur. Mit der Form des Konzerts und der Aufführung experimentierend suchen wir nach den Möglichkeiten, eine Situation choreografisch zu gestalten, auf audiovisuelle und auf haptische Weise, jedoch stets Raum für das Fabulieren lassend.

The work begins with our mutual interest in wind instruments and voice. Hours that we spend improvising together, during night secret sessions in the studio and sessions in na- ture. Playing around with the form of concert and performance, we look for the ways to choreograph a situation, engaging sonic, haptic and visual spheres, yet leaving a space for fabulation.

Dorota Michalak ist Tänzerin, Choreografin, Improvisationskünstlerin und Kulturarbeiterin aus Konin (Polen). Sie studiert Tanz, Kontext, Choreografie am HZT Berlin und Interkultu- relle Kommunikation (UAM/Poznań). Sie war Stipendiatin der Alternative Dance Academy 2015/Art Stations Foundation und Młoda Polska 2018 am polnischen Kulturministerium. Sie unterrichtet Tanz/Improvisation und beteiligt sich an sozialen Projekten. Sie prakti- ziert Ruhe und Reaktionsfähigkeit.

Maud Buckenmeyer ist Performerin und Tänzerin aus Straßburg/Frankreich. Seit 2017, nach einem Literatur- und einem Theaterstudium, studiert sie Tanz, Kontext, Choreogra- fie am HZT in Berlin. Ihre künstlerische Forschung und Praxis konzentriert sich auf Spra- che, Töne und die Erzeugung von Bildern (Malerei und Gestalten).

 

Ivi Riga: Ties

Konzept & Choreografie: Ivi Riga | Tanz: Alessia D'Isanto, Vasundhara Srivastava ersetzt Jassi Murad, Carla Petzolt, Helmut Maier, Miriam Taschler, Yvonne Sembene

„Ties“ ist ein narratives, auf Bildersymbolik beruhendes Tanzstück, dessen Kompo- sition durch ein dynamisches Spiel zwischen Raum, Körper und Menschen unsere Bekanntheiten zum Thema soziale Konditionierung in Frage stellt. In einem hoch- energetischen und scheinbar belanglosen Rahmen wird erforscht, wie wir unwis- sentlich die gleichen Strukturen aufrecht erhalten, die wir als Gemeinschaft so fürchten.

“Ties” is a narrative dance piece, that uses a dynamic interplay of space, bodies in people to explore and challenge our preconceived ideas of social conditioning. Through a highly energetic and playful use of imagery, musicality and momentum, the composition dissects how we may unwittingly perpetuate the very same oppressive structures we so anxiously wish to eradicate from within our communities.

Ivi Riga ist Schweiz-Griechin und wurde in Griechenland geboren. Sie fing ihre Tanzerzie- hung parallel zu ihrem Studium in der Schweiz an und tanzte in Athen bei mehreren Pro- jekten mit. Sie zog nach Berlin, um ihre Ausbildung abzuschließen und arbeitet hier als Tänzerin und Tanzlehrerin für zeitgenössischem Tanz. Sie präsentiert bei A.PART als ab- schließende Tanzstudentin ihre erste choreografische Arbeit.

A.PART Festival 

Berlin MAY 18-26